Werkstatt-Atmosphäre — Stillleben aus Weliki Ustjug
Eine ruhige Werkstatt im russischen Norden, in der die welikoustjugische Niello-Tradition weiterlebt. Stille Momente aus der SevChern-Werkstatt in Weliki Ustjug.
Eine ruhige Werkstatt im russischen Norden, in der die welikoustjugische Niello-Tradition weiterlebt. Stille Momente aus der SevChern-Werkstatt in Weliki Ustjug.
Vier Stufen Politur — vom groben Sandriemen bis zur Handarbeit bei Kerzenlicht. Wie SevChern den Spiegelglanz erzeugt, der Niello erst sichtbar macht.
Wie SevChern bestimmte Stellen mit rotem Schutzlack abdeckt, bevor das galvanische Goldbad kommt — und warum das mehr ist als Dekoration.
Von der Gravur bis zum geschmolzenen Niello — eine bebilderte Reportage aus der SevChern-Werkstatt in Weliki Ustjug, mit einer fertigen Niello-Vase am Ende.
Wie die Meister von SevChern Heiligen-Ikonen mit dem Stichel ins Silber gravieren — ein Blick in eine Werkstatt-Tradition mit byzantinischen Wurzeln.
Bevor der Stichel ansetzt, hält die Meisterin das Silber über eine Kerzenflamme. Was dabei passiert — und warum die Rußschicht (russisch Kopot) für die Vorlage so wichtig ist.
Bei SevChern prüft die OTK jedes Stück nach jeder Etappe. Wer in die OTK darf, hat selbst Jahrzehnte produziert. So entsteht „Zero Defects" beim Endkunden.
Sergey Prokshin seit 1978. Alexander Legostaev seit 40 Jahren. Denis Kholopov setzt jede Punze. Wer bei SevChern bleibt, bleibt — und macht den Unterschied.
1683 dokumentiert. 1929 vor dem Aussterben gerettet. Wie ein erblicher Niello-Meister namens Mikhail Chirkov das welikoustjugische Handwerk bewahrt hat.
Wie SevChern Silber mit 990er Gold vergoldet, warum die Schleif-Bewegung kreisförmig sein muss — und was den dreifachen Kontrast Gold-Silber-Schwarz erzeugt.