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Suppenteller 925 Silber Signature rund — ca. 26 cm

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Special properties of products

Description

Unter den Signature-Stücken ist dieser Teller die Ausnahme: Er ist nicht zum Ansehen gemacht, sondern zum Essen daraus. Solche Teller wurden traditionell im Satz erworben, sechs oder zwölf Stück, und über Generationen ergänzt. Wer heute damit beginnt, kann das Gedeck über die Jahre stimmig aufbauen.

Auf einen Blick

  • Runder tiefer Teller aus 925 Sterlingsilber
  • Durchmesser ca. 26 cm — Silbergewicht ca. 0,5 kg
  • Breite Fahne, vollständig von Hand ziseliert: Ranken mit kleinen Blüten
  • Zwei umlaufende Perlstäbe — außen an der Kante, innen am Übergang zur Mulde
  • Tiefe, vollständig glatte Mulde
  • Zaramella Argenti, Padua — Manufaktur seit 1948

Fahne und Mulde

Beim Teller trennt man zwei Zonen: die Fahne, den breiten Rand, und den Spiegel beziehungsweise bei einem tiefen Teller die Mulde. Bei diesem Stück ist das Verhältnis ungewöhnlich: Die Fahne nimmt fast die Hälfte des Durchmessers ein und trägt das gesamte Ornament, die Mulde bleibt völlig glatt.

Das ist keine Laune, sondern Funktion. Was in der Mulde liegt — Suppe, Risotto, ein Dessert — soll wirken, nicht mit dem Muster konkurrieren. Und die glatte Fläche lässt sich rückstandsfrei reinigen, was bei einem ziselierten Grund nicht gelänge.

Die Fahne ist von Hand ziseliert: Das Muster wird mit Punzen ins Silber getrieben, nicht geprägt. Zwei feine Perlstäbe rahmen sie — einer an der Außenkante, einer am Übergang zur Mulde. Sie geben dem Teller seine klare Silhouette auf dem Platzteller.

Material und Herkunft

Ein versilbertes Stück ließe sich gar nicht so herstellen — die Auflage reißt unter der Punze auf. Und es lässt sich nicht beliebig oft neu polieren, weil die Schicht dünner wird. Massives Silber verträgt beides: die Handarbeit beim Entstehen und die Pflege über Generationen. Die italienische Punze der Manufaktur weist es aus.

Zaramella Argenti arbeitet seit 1948 in Padua. Die Linie Signature ist die reich ziselierte Handschrift des Hauses und umfasst neben Tellern auch Tabletts, Platten und Vasen in derselben Ornamentsprache.

Am gedeckten Tisch

Ein silberner Teller wird selten allein gedeckt. Er steht auf einem Platzteller, oder er ist selbst der Platzteller unter einem Gedeck aus Porzellan — beides ist üblich. Als Suppenteller kommt er zum ersten Gang, wird abgeräumt und macht Platz. Genau dieser kurze Auftritt ist der Grund, warum man ihn aus Silber macht: Er hat die volle Aufmerksamkeit, solange er steht.

Zum Menü mit mehreren Gängen gehört er in eine Reihe. Wer plant, das Gedeck über die Zeit zu vervollständigen, findet in der Linie weitere Formen — flache Platten, große Servierteller, Tabletts.

Gravur

Die glatte Mulde ist als Gravurfläche eher zurückhaltend zu behandeln: Was dort steht, liegt später unter dem Essen. Üblicher ist eine dezente Gravur auf der Rückseite oder ein Monogramm auf der Fahne, in eine der ruhigen Stellen des Ornaments gesetzt. Wir beraten dich dazu auf Anfrage. Ergänzend legen wir auf Wunsch eine SilberVerse-Karte bei, 15 × 10 cm, derzeit kostenfrei.

Anlässe

Zur Hochzeit als Beginn eines Gedecks, das über Jahre wächst. Zur Silberhochzeit als Ergänzung zu dem, was schon da ist. Als Geschenk an jemanden, der gern und gut kocht und für den ein Teller kein Gebrauchsgegenstand ist, sondern Teil des Abends.

Pflege

Von Hand mit warmem Wasser, mildem Spülmittel und weichem Tuch, danach gründlich abtrocknen. Keine Spülmaschine — Reinigungssalze greifen Silber an, und in den ziselierten Vertiefungen der Fahne bliebe Feuchtigkeit stehen. Nach säurehaltigen Speisen zügig reinigen. Anlaufen ist normal und mit einem Silbertuch reversibel; in den Vertiefungen darf die dunklere Tiefe bleiben. Mehr im Ratgeber zur Pflege von Silberbesteck und Silbergeschirr.

Häufige Fragen

Kann man daraus wirklich essen?

Ja. 925 Silber ist für Lebensmittelkontakt geeignet und war jahrhundertelang das Material für gehobenes Tafelgeschirr. Nach dem Essen von Hand reinigen.

Gehört er zu einer Serie?

Er stammt aus der Linie Signature, die auch Tabletts und Platten in derselben Handschrift führt. Ein Gedeck lässt sich damit über die Zeit stimmig ergänzen.

Wird der Teller heiß, wenn Suppe darin ist?

Silber leitet Wärme gut — der Teller nimmt die Temperatur des Inhalts an. Am Rand fassen, wie bei jedem Suppenteller.

Verkratzt er durch Besteck?

Silber ist weicher als Stahl, feine Gebrauchsspuren entstehen mit der Zeit. Sie bilden die Patina, die alte Silberstücke ausmacht, und lassen sich fachmännisch aufpolieren.

Wird er in einer Geschenkverpackung geliefert?

Ja, in einer hochwertigen Verpackung der Manufaktur.

Ein Gedeckteil, kein Schaustück

Unter den Signature-Stücken ist dieser Teller die Ausnahme: Er ist nicht zum Ansehen gemacht, sondern zum Essen daraus. Ca. 26 cm mit vertiefter Mitte — das Maß eines gewöhnlichen Suppentellers, ausgeführt in massivem Sterlingsilber.

Solche Teller wurden traditionell im Satz erworben, sechs oder zwölf Stück, und über Generationen ergänzt. Wer heute damit beginnt, sollte wissen: Das Stück ist Teil einer Linie, die auch Tabletts und Platten in derselben Handschrift führt. Ein Gedeck lässt sich also über die Jahre stimmig aufbauen.

Und für sich allein? Auch dann funktioniert er — als Ablage auf einer Kommode, als Schale für Obst, als das eine silberne Stück auf einem sonst schlichten Tisch.

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Weitere Stücke der Tafel findest du im Tafelsilber & Silbergeschirr und bei den Silbertabletts. Alle Stücke der Linie stehen beisammen in der Kategorie Signature von Zaramella.

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