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Eliyahu-Set 925 Silber Signature teilvergoldet — Becher und Teller

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Special properties of products

Description

Gold nur auf dem, was plastisch heraussteht — diese Regel gilt an beiden Teilen gleich. Der Vorzug der Garnitur liegt nicht im Preis, sondern in der gemeinsamen Fertigung: gleicher Silberton, gleicher Goldauftrag, gleiche Tiefe der Ziselierung.

Auf einen Blick

  • Eliyahu-Garnitur aus 925 Sterlingsilber, teilvergoldet
  • Becher ca. 28,5 cm, Teller ca. 24 × 24 cm — Silbergewicht zusammen ca. 1,62 kg
  • Vergoldet: Blattspitzen am Becher, Eckvoluten am Teller
  • Becherinnenseite vollständig vergoldet
  • Zaramella Argenti, Padua — Manufaktur seit 1948

Eine Regel über zwei Stücke

Teilvergoldung kann beliebig gesetzt werden. Bei dieser Garnitur folgt sie einem klaren Prinzip: Vergoldet wird, was ohnehin heraussteht. Am Becher sind das die freistehenden Blattspitzen am Kuppa-Rand und die Blätter am Nodus. Am Teller die vier Eckvoluten.

Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Viele Garnituren vergolden nach Belieben — hier ein Band, dort eine Fläche —, und dann stehen zwei Teile nebeneinander, die einander nicht meinen.

Weil hier dieselbe Regel für beide Stücke gilt, liegt das Gold auf derselben Höhe der Wahrnehmung. Man sieht es sofort, wenn Becher und Teller zusammen auf dem Tisch stehen — und man vermisst es, wenn man sie getrennt betrachtet.

Was die Vergoldung leistet

Gold reflektiert wärmer und dunkler als poliertes Silber. Auf einem plastisch gearbeiteten Stück verstärkt das den Höhenunterschied zwischen Relief und Grund: Beim rein silbernen Becher muss das Auge das Relief suchen, beim vergoldeten ist es sofort da.

Über eine lange Tafel hinweg zeigt sich der eigentliche Vorteil. Aus fünf Metern verschwimmt ziseliertes Silber zu einer hellen Fläche; die goldenen Partien bleiben erkennbar, weil der Farbunterschied weiter trägt als der Höhenunterschied.

Der fünfte Becher

Am Sederabend stehen vier Becher Wein auf dem Tisch, aus denen getrunken wird — für die vier Zusagen der Befreiung. Ein fünfter wird gefüllt, aber nicht getrunken: der Kos schel Elijahu. Er gehört dem Propheten, dessen Kommen die künftige Erlösung ankündigt.

Gegen Ende des Abends wird die Haustür geöffnet, um ihn willkommen zu heißen — in vielen Familien geht ein Kind hin. Bei einer Garnitur wie dieser ist es der Gegenstand, auf den in diesem Moment alle blicken.

Material und Herkunft

Der Vorzug massiven Silbers gegenüber versilberter Ware zeigt sich bei einem Becher doppelt: Ziselieren gelingt nur in massivem Silber — eine Auflage würde beim Treiben aufreißen —, und die Innenvergoldung schützt genau dort, wo man nicht polieren kann. Ein Becher, der über Jahrzehnte gefüllt wird, braucht beides. Die italienische Punze der Manufaktur weist das Material aus.

Zaramella Argenti fertigt seit 1948 in Padua. Die Ornamente der Linie Signature sind ziseliert — mit Punzen von Hand ins Silber getrieben. Die Vergoldung erfolgt danach in einem zweiten Gang: Alle silbern bleibenden Flächen werden abgedeckt, nur die freiliegenden Partien vergoldet. Bei abstehenden Teilen mit Unterseiten und Hinterschneidungen ist dieses Abdecken die eigentliche Arbeit.

Als Geschenk

Zur Hochzeit, als Ehrengabe, zum großen Jubiläum. Die teilvergoldete Garnitur ist die repräsentativste Wahl dieser Reihe — sichtbar aufwendiger als die silberne Ausführung, ohne prunkvoll zu wirken, weil das Gold der Form folgt statt sie zu überdecken.

Bei dieser Preisklasse legen üblicherweise mehrere Schenkende zusammen.

Gravur

Am Becher bleibt der glatte Fußrand, am Teller der Spiegel und die Rückseite. Auf den vergoldeten Partien wird nicht graviert — dort würde die Goldschicht verletzt. Wir stimmen Platzierung und Größe vorab mit dir ab. Auf Wunsch legen wir eine SilberVerse-Karte bei, 15 × 10 cm, derzeit kostenfrei.

Pflege

Von Hand mit warmem Wasser, mildem Spülmittel und weichem Tuch, danach gründlich trocknen — auch die Becherinnenseite. Keine Spülmaschine. Auf den vergoldeten Partien nur trocken abreiben: Gold ist weicher als Silber, Polierpaste würde die dünne Schicht angreifen. An den freistehenden Blattspitzen vorsichtig arbeiten. Mehr im Ratgeber zur Pflege von Silberbesteck und Silbergeschirr.

Häufige Fragen

Sind beide Teile im Lieferumfang?

Ja — der teilvergoldete Becher, ca. 28,5 cm und der teilvergoldete Teller, ca. 24×24 cm, in einer Verpackung geliefert.

Nutzt sich die Vergoldung ab?

Bei normalem Gebrauch nicht. Die vergoldeten Partien stehen erhaben und werden beim Reinigen nur trocken abgerieben.

Worin unterscheidet sie sich von der silbernen Garnitur?

Nur in der Vergoldung. Form, Maße und Gewicht sind identisch.

Ist die Garnitur koscher?

Wir führen Silbergerät und beschreiben seinen Gebrauch — eine religionsgesetzliche Auskunft können wir nicht erteilen. Fragen zur rituellen Eignung beantwortet deine Gemeinde.

Wird sie in einer Geschenkverpackung geliefert?

Ja, in einer hochwertigen Verpackung der Manufaktur.

Die Teile der Garnitur

Enthalten sind der teilvergoldete Becher, ca. 28,5 cm und der teilvergoldete Teller, ca. 24×24 cm — beide einzeln lieferbar, hier aus einer Fertigung.

Bei vergoldeten Stücken hat die gemeinsame Fertigung ein Gewicht, das über den Silberton hinausgeht: Der Goldauftrag ist bei beiden Teilen gleich stark. Werden Becher und Teller zu verschiedenen Zeiten bezogen, können die Farbtöne minimal voneinander abweichen — sichtbar wird das erst, wenn beide nebeneinander stehen.

Ohne Vergoldung gibt es die entsprechende Zusammenstellung als Set aus Becher und Platte. Eine Größenstufe darüber steht das Jumbo-Set teilvergoldet.

Vergoldete Stücke gehören ins Licht. Auf einem Sideboard oder in einem beleuchteten Vitrinenfach zeigt die Garnitur, wofür der Goldauftrag da ist — er hebt das Ornament aus der Fläche, und zwar dauerhaft, weil Gold nicht anläuft, während das Silber ringsum nachdunkelt.

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